Wohnungseigentümer-gemeinschaft mit 12 Wohnungen

WEG:n gehören zu den schwierigen Klienten

Standort: Vienenburg

Baujahr: 1965

Nutzung: Wohnhäuser

Einsparpotenzial

Primär-Energie:70 %
Endenergie:56 %
CO2:95 %
Kosten:64 %

Maßnahme: Vor-Ort-Beratung

Tätigkeiten: Ist-Analyse, Schwachstellenanalyse, Empfehlungen, Berechnungen und schriftlicher Bericht

Ausgangslage:

Die Wohnungseigentümer-Gemeinschaft trat mit sehr konkreten Fragen an den Energieberater heran:

  • Muss die oberste Geschossdecke gedämmt werden?
  • Ist es energetisch und wirtschaftlich sinnvoll, die Kellerdecke zu dämmen?
  • Ist das Dämmen der Fassade energetisch und wirtschaftlich sinnvoll, und muss im Rahmen der anstehenden Ausbesserungs- und Malerarbeiten gedämmt werden?
  • Welche Zuschüsse können für die erforderlichen arbeiten in Anspruch genommen werden?

Die Initiative ging von einem einzelnen Teileigentümer aus.  Die Eigentümergemeinschaft beschloss dann, über die Verwaltung  eine Energiegutachten in Auftrag zu geben, in dem obige Fragen beantwortet werden sollten. Es wurde kein BAFA-Zuschuss in Anspruch genommen, um die Beratung frei von dessen Vorgaben zu halten.  Damit blieb die Wohnungseigentümergemeinschaft unabhängig Herr des Verfahrens.

Ergebnisse:

Neben der Beantwortung der gestellten Fragen, erhielten die Eigentümer eine umfangreiche Dokumentation über Ist-Zustand, Schwachstellenanalyse und Empfehlungen für mögliche Verbesserungen an ihrem Haus. Empfohlen wurden insbesondere:

  • Dämmen der außenwände mit 140 mm / WLG 035
  • Erneuern der Fenster mit Uw = 1,1 W/m²K
  • Dämmen der obersten Geschossdecke mit 140 mm / WLG 035
  • Zentralisierung der Heizungsanlage mit Kraft-Wärme-Kopplung (BHKW) und Spitzenlastkessel

Zur Umsetzung kommen sollten letztlich die Dämmmaßnahmen.

Investitionssumme: 156.000 € (alle Dämmmaßnahmen)

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