Programm „Altersgerecht Umbauen“ aktualisiert

06. Jun. 2014 von Olof E. Matthaei

Im KfW-Programm Nr. 159 „Altersgerecht Umbauen“ hat es zum 1.Juni 2014 leichte Veränderungen gegeben. Lichtschalter-Hoehe-Rollstuhlfahrer-gerecht, Foto: O.Matthaei 2014
Die wichtigste Änderung ist, dass kein Sachverständiger mehr erforderlich ist. Auch bei der Sanierung ganzer Häuser zum Standard Altersgerechtes Haus (Barrierefrei nach DIN 18040-2) ist nicht wie bisher ein neutraler Sachverständiger einzuschalten. Von der Förderbank wird lediglich empfohlen, vorher einen Berater einzuschalten.

Am Katalog der einzelnen Maßnahmen hat sich nichts geändert. Die Einhaltung der Mindestanforderungen bei Einzelmaßnahmen kann nach wie vor der ausführende Handwerker bestätigen.

Die Lockerung der Bedingungen der Kreditgewährung für „Altersgerecht Umbauen“ hat vermutlich auch damit zu tun, dass der Bund derzeit kein Geld zuschießt. Es handelt sich also um ganz normale Kredite, die die KfW jedoch zu einem attraktiven Zinssatz zwischen 1 und 2 % p.a. ausgibt. Maximale Kreditsumme: 50.000 Euro je Wohneinheit. Ein Zuschussprogramm gibt es aus dem gleichen Grunde nicht.

Die Barriere reduzierenden Maßnahmen können auch mit energetischen Maßnahmen gekoppelt werden, die wiederum in den verschiedenen Programmen im Paket „Energieeffizient Sanieren“ (151, 152, 430) und „Erneuerbatre Energien“ (274, 275) von der KfW gefördert werden. Auch mit Mitteln das BAFA für Heizanlagen aus erneuerbaren Quellen ist kombinierbar, so dass eine sehr weitgehende Bezuschussung und Fremdfinanzierung möglich ist. Bei all dem sollte aber nicht das eigentliche Ziel aus den Augen verloren werden: Barriereabbau bzw. Energieeinsparung. Förderungen sind immer nur das Bonbon oben drauf


Bildnachweise:
„Lichtschalter-Hoehe-Rollstuhlfahrer-gerecht“, Foto: O.Matthaei 2014

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