Lüftungskonzept in Wohngebäuden

08. Mai. 2015 von Webmaster

Vortrag am 13. Mai 17:30 Uhr im Rahmen des Arbeitskreises Bautechnik des Bergischen Bezirksverein im VDI.

Lüftungsanlage mit VorwärmregisterGebäude werden immer dichter um unkontrollierte Lüftungswärmeverluste einzudämmen. Gebäude und Nutzer benötigen dennoch frische Luft und vor Allem die Abfuhr von Feuchte und Luftschadstoffen.

Sicher zu stellen ist ein Mindestluftwechsel für den Feuchteschutz, der durch ein Lüftungskonzept nach der DIN 1946-6 nachzuweisen ist. Daraus ergibt sich im Neubau fast zwangsläufig – bei Sanierungsmaßnahmen häufig – die Notwendigkeit von lüftungstechnischen Maßnahmen.

Sind lüftungstechnische Maßnahmen erforderlich, dann reicht nicht mehr der Mindestluftwechsel für den Feuchteschutz, sondern es ist eine Nutzer-unabhängige Belüftung jeder Nutzeinheit (Wohnung) herzustellen. Eine Nennlüftung ist dann das Maß der Dinge, reduzierte Lüftung für Zeiten der Abwesenheit und Intensivlüftung bei starker Belastung der Luft durch Kochen oder eine Party sollten von den Bewohnern selbst geschaltet werden können.

Die möglichen Anlagenkonzepte reichen von freier Lüftung, angetrieben durch natürliche Druckunterschiede bis zu maschinellen, Ventilator-getriebenen Anlagen mit ausgefeilter Regelung, Wärmerückgewinnung und thermodynamischer Luftkonditionierung in Vollklima-Anlagen.

Der Vortrag des TGA-Planers Dipl.-Ing. Olof Matthaei zeigt den Weg durch das Lüftungskonzept, einige Fallstricke und typische Fehler und gibt einen kleinen Ausblick auf mögliche lüftungstechnische Maßnahmen sowie rechtliche Probleme.

Am 13. Mai 17:30 Uhr im w-tec, Lise-Meitner-Straße 5-9, Wuppertal.


Bildnachweise:
Lüftungszentralgerät mit Erdwärmetauscher, Foto: O.Matthaei 2014, cc-by-sa

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