Die Ostergeschichte der Energiewende

28. Mrz. 2016 von Karin Müller

Die Energiewende ist tot – lang lebe die Energiewende!

Logo EnergiebloggerEs war da ein Statthalter der Macht, der sein Volk nicht nur zählte, sondern auch zähmte. Jedenfalls versuchte er es. Doch immer wieder gab es Widrigkeiten. Mal explodierte in Tjernobyl ein Atomkraftwerk; Mal bekamen die Leute mit, wie sich das Klima erwärmte, die Meere vermüllten oder andere Umweltkatastrophen geschahen. Die Menschen im Land verstanden sich mal als Nachfahren der Arier, irgend so einem vergessenen Volk in Asien, mal glaubten sie diesem, mal jenem Despoten. Dann wieder bekannten sich viele von ihnen klar zur Nachfolge des auserwählten Volks Gottes in Palästina und verfolgten jeden Andersgläubigen. Ja mit Verfolgung, Unterdrückung und den zugehörigen Methoden kennt diese Menschengruppe sich aus.

Diese Unarten seines Volkes kannte der Herrscher, war er doch einer von ihnen, wenn auch von der Macht geküsst. Daher konnte er meist darauf vertrauen, dass sie ihm schnell jedes Unheil, das er über sie bringen würde, vergessen würden, wenn er ihnen nur genug Brot und Spiele gäbe. So war denn sein Credo dasjenige an die Arbeitsplätze. Beschäftige das Volk und gib ihm soviel Butterbrot und Computerspiele, dass es nicht aufmucke. So schaffte er es immer wieder, seine wahren Ziele zu kaschieren und das Volk ruhig zu halten. Egal, dass der Himmel ein Ozonloch hatte, egal, dass die Erde sich erwärmte, egal, dass der Meeresstrand inzwischen aus Plastik bestand, die Sargassosee vor lauter Müll nicht mehr schiffbar ist und einem beim Anblick jedweder Landschaft auf der ganzen Welt der Brechreiz ankommt, weil alles voller Müll liegt. „Hauptsache, die Schornsteine rauchen!“

Doch immer wieder gab es Menschen, die nicht in ihrem Käfig blieben. Menschen, die anderen davon erzählten, was wirklich wichtig sein könnte und sie fragten, wie sie leben wollten. Aufklärer – welch schreckliches Wort in einem Parteienstaat, in dem die Treue zur eigenen Partei, zur Macht und dem Geld mehr zählte, als alles andere. Und solche Aufklärer sind gefährlich, das wusste der Statthalter der Macht, der Minister über Wirtschaft und Energie, alle, die Macht hatten, wussten das. Deswegen waren diese Menschen zu bekämpfen. Natürlich gab es Gesetze im Land, doch die galten überwiegend nur für das Volk. Mächtige waren ausgenommen vom direkten Zugriff der Ordnungskräfte. Dagegen geschah es, dass die Redaktionen von Aufklärern von den Schergen der Macht gestürmt wurden, so dass Angst und Schrecken im ganzen Land war. Immer wieder versuchten die Mächtigen die Menschen des Volks gegeneinander aufzuwiegeln.

Als dann Tausende von Flüchtlingen aus den fremden Ländern von Pharaonen, mit denen die Mächtigen im eigenen Land gute Geschäfte gemacht hatten, vor diesen flohen, spielten die Machthaber mit den Ängsten des Volks, stachelten sie an, provozierten böse Metzeleien und Brandstiftungen. Nicht das ganze Volk aber machte sich diese Hetze zu eigen. Viele nahmen die Flüchtigen auf, versorgten sie und gaben ihnen Heimstatt. Doch die Hetze ging weiter. Zu einfach war es, das Volk mit diesem plakativen Geschehen von den wahren Machenschaften abzulenken. Nur noch wenige Tapfere widerstanden dem inszenierten Kampf um den einzigen und den wahren Glauben und zeigten weiter auf die Vertreter der Macht und deckten auf, was sie hinter den Kulissen trieben.

Die Könige und die Großgrundbesitzer machten schon immer gemeinsame Sache. Das Volk war schon immer nur notwendig, um die Sache am Laufen zu halten. Ob als Sklaven, Leibeigene, Arbeiter oder homeworker. Ihre Vertreter werden gekauft und in Mächtige umgedreht, die nunmehr die Sache der Macht vertraten und nicht mehr jene der Machtlosen. So wurden sie zu noch schärferen Waffen der Macht, denn Mitgefühl und Ehre waren ihnen völlig abhanden gekommen.

Um ihre Macht aufrecht zu erhalten, mussten Opfer gebracht werden. Die Natur, die Gott dem Menschen zur freien Verfügung gab, war das größte davon: Verdreckt, verhunzt, kaputt. Damit niemand die Zerstörer der Lebensgrundlage anklagen konnte, wurde der Begriff alternativlos eingeführt. Mit diesem Modewort konnten die Mächtigen wieder jahrelang ihrem selbstsüchtigen Werk nachgehen. Die Bestrafung von unwilligen Machtlosen war alternativlos ebenso wie die Produktion von Plastikmüll und die Versiegelung von Ackerflächen, das Autofahren ebenso wie das Konsumieren von verblödenden Fernsehprogrammen.

Die Ostergeschichte von 2016

Doch in all diesem Trauerspiel gibt es immer wieder Aufrechte, die nicht aufgaben, an einen guten Menschen zu glauben und dem Volk Wahrheiten erzählen und Wirkweisen erklären. Eine dieser Bastionen nennt sich Energieblogger.net. Und nun zu Ostern verkünden sie uns:

Die Energiewende ist nicht tot. Habt Mut und Vertrauen und glaubt an sie, denn sie wird uns führen auf dem Weg heraus aus der Übermacht. Mit ihr werden wir einen Zustand erreichen, in dem jeder seine eigene Energie haben wird und darüber frei entscheiden wird, so wie es uns von Gott aufgetragen ist. Noch müssen wir ihren, von den Mächtigen hingerichteten Leib verstecken, doch schon ist ihre Seele aufgefahren gen Himmel und wird uns von dort aus führen, wenn wir nur an sie glauben.

Verheißung und Zukunft

Und so wird es denn weiter gehen im Kampf von Gut und Böse, von Finsternis und Erleuchtung. Noch ist nicht ausgemacht, ob wir die Welt wirklich vor die Wand fahren oder gerade noch die Kurve kriegen. Fiebern Sie mit. Bald kommt die nächste Folge dieser spannenden Geschichte. Und bis dahin: Friedliche Ostern, die Macht sei mit dir!


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